Wärmeübergabe

Hallen­heizungen

Bei der Beheizung von Hallen sind Energieeffizienz, CO₂-Reduzierung und die Nutzung erneuerbarer Energien wichtige Aspekte. Zentrale Systeme wie Industriefußbodenheizungen und Deckenstrahlplatten bieten hohen Komfort und niedrige Betriebskosten.

Hallenheizungen

Der Anteil von Hallen am gesamten Wärmebedarf in Gebäuden ist ein bedeutender Prozentsatz am gesamten Wärme- und Energiemarkt.
Darüber hinaus sind für Unternehmen die Themen Energieeffizienz, CO₂-Reduzierung und Nutzung erneuerbarer Energien wichtig. Die Folge: Der Bau und die Sanierung von Hallengebäuden spielen eine große Rolle auf dem Heizungstechnik-Markt.

In der Praxis werden verschiedene Systeme zur Beheizung einer Halle eingesetzt: Gasbefeuerte Hell- und Dunkelstrahler (gemäß DIN EN 419 und DIN EN 416), Luftheizungen (z.B. gemäß DIN EN 1397) bis hin zu zentralen Systemen (z.B. wasserbasierte Fußbodenheizung gemäß DIN EN 1264 oder Deckenstrahlplatten gemäß DIN EN 14037).

Zentrale Systeme

Strahlungsheizungen bringen Wärme gleichmäßig in den Raum ein und sorgen somit auch bei geringeren Umgebungstemperaturen für eine hohe Behaglichkeit und helfen, Kosten zu sparen. Zur Verfügung stehen dabei:

  • Industriefußbodenheizungen: Das System besteht aus Heizleitungen im Bodenaufbau, die Wärme an den darüberliegenden Raum
    abstrahlen. Die Systeme sind träge, dafür aber punktuell einsetzbar.
  • Deckenstrahlplatten: Dieses System besteht aus Strahlungsplatten unter der Decke. Strömt warmes Heizungswasser durch Leitungen auf deren Rückseite, geben die Platten über ihre Oberfläche Wärmestrahlung zielgerichtet von oben nach unten ab. Sie reagieren schnell und arbeiten punktgenau.

Ein besonderer Vorteil: Zentrale Fußboden- und Deckensysteme zur Hallenheizung lassen sich im Sommer auch zum Kühlen nutzen.